Donnerstag, 16. August 2018

Stimmungsvolle Lichterprozession zum Abschluss

Zum Abschluss der Lichterprozession versammelten sich die Gläubigen vor dem Dom.

Marienfeier am Abend des Hochfestes des Bistums im Dom zu Speyer

Speyer. Ein letzter stimmungsvoller Höhepunkt des Hochfestes Mariä Himmelfahrt in Speyer war am Mittwochabend die traditionelle Lichterprozession durch den Domgarten. Singend und betend zogen die Gläubigen mit ihren Kerzen durch die Sommernacht. Zuvor hatte nach einem Rosenkranzgebet in der gut besetzten Kathedrale eine Marienfeier unter der Leitung von Dompfarrer Matthias Bender stattgefunden.

In der Predigt ermutigte Pfarrer Volker Sehy, Direktor des Wallfahrtszentrums Maria Rosenberg, die Gläubigen, sich mit allen Fragen nach Jesus an Maria, die Mutter Gottes zu wenden. „Kein Mensch war Jesus näher als seine Mutter Maria. Sie hat in der Menschlichkeit Jesu die Göttlichkeit entdeckt und in seiner Göttlichkeit die Menschlichkeit“, erklärte Sehy. Das Wichtigste im Glauben sei Jesus als wahren Mensch und wahren Gott zu entdecken. Wer könne da der bessere Wegweiser zum Kennenlernen Jesu sein als seine Mutter Maria? „Fragen Sie Maria, wie es damals war“, so Pfarrer Sehy. Auch das Beten des Rosenkranzes sei ein geeignetes Mittel, um mit Maria ins Gespräch zu kommen.

Den Schlusspunkt des festlichen Tages, der am Morgen mit einem Pontifikalamt im Dom begonnen hatte und mit einer Vesper am Nachmittag, bei der der neue Generalvikar Andreas Sturm in das Domkapitel aufgenommen worden war, fortgesetzt wurde, setzte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Vor dem Eingangsportal der Kathedrale spendete er den Gläubigen den Segen.

Musikalisch begleitet wurde die abendliche Marienfeier und die Lichterprozession vom Chor der Domgemeinde unter Leitung von Monika Keggenhoff und den Dombläsern. Die Orgel wurde vom zweiten Domorganisten Christoph Keggenhoff, gespielt.

Text/Foto: is